Volksfreund-2013 - Rudolf Heinzkill Stiftung

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Volksfreund-2013

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Unsere Projektnummer: 11905 - "Ich bin „Nura“ und 24 Jahre alt. Die Kinder der Arbeiterwohlfahrt (AWO) nennen mich das "Oma-Pferd" und viele von ihnen haben mich als Spielzeug im Kinderzimmer. Mehrere Jahre habe ich an den Reitertagen der AWO die Kinder getragen und das ganz vorsichtig und gern gemacht. Aber jetzt bin ich alt. Die Gelenke tun mir weh und meine Herzklappe ist auch nicht mehr gut. Die Kinder können mich noch putzen oder Zöpfe in meine Mähne flechten. Tragen kann ich sie leider nicht mehr. Aber ich möchte doch, dass die Kinder der AWO weiterhin an den Reitertagen auf uns Pferden reiten können!
Meine Familie macht die AWO Reitertage natürlich ehrenamtlich. Zusammen mit anderen Reiterfreunden werden die Kinder ans Pferd gewöhnt. Sie dürfen uns halten, es wird mit Bällen und Ringen gespielt – Angst haben die Kinder dann keine mehr. Und sie wünschen sich immer viele Reitertage.

Aber dazu muss es einen Nachfolger für mich geben, der so brav ist wie ich. Ohne Nachfolger müsste die Teilnehmerzahl der AWO Kinder reduziert werden, da meine Pferdekollegen einfach nicht noch mehr arbeiten können.“

Das Projekt „Ein Pferd für die AWO“ bringt Jungen und Mädchen, größere und kleinere Kinder, behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen und schafft gemeinsame Erlebnisse mit dem Partner Pferd. Unter fachkundiger Anleitung der Ergotherapeutin für Reittherapie, Angela Honnef und ihrem Team, können die Kinder:

- ihr Selbstbewusstsein stärken (Umgang mit dem starken Pferd)
- die Sozialkompetenz erhöhen (Hilfestellung für ängstliche, jüngere oder behinderte Kinder)
- Beobachtungsgabe stärken (wie reagiert der Partner Pferd auf das, was ich tue?)
- Teamfähigkeit entwickeln (unter Menschen und mit den Tieren, Absprachen treffen, Reihenfolgen festlegen, Entscheidungen fällen   wie z.B. auf welches Pferd?)
- Rücksichtnahme fördern (gegenüber Menschen und Pferden)

All dies tun die Akteure völlig kostenlos für die AWO, alle stehen dabei zu 100% im Ehrenamt und die Einnahmen aus diesem Programm dienen auch gleichzeitig wieder dazu, dieses Programm für sozialschwache Teilnehmer zu subventionieren.

„Sie können uns als AWO dabei unterstützen, den Nachfolger für „Nura“ zu finden. Die eigentliche „Pferde-Familie“ hat keinen weiteren Bedarf mehr an Pferden und so kam innerhalb der AWO die Idee auf, selber dafür zu sorgen, dass ein neues Pferd dazukommt. Dieses Programm löst ohnehin eine sehr große Nachfrage aus und es wäre für die Kinder eine mittlere Katastrophe, wenn wir jetzt auch noch Plätze einbüßen müssten.“, so der AWO Ortsvereinsvorsitzende Thomas Treptau. Mit den dafür zuständigen Verantwortlichen einigte sich die AWO darauf, dass versucht wird, über Spenden das Pferd zu kaufen. Die Familie nimmt es dann bei sich auf und kümmert sich um Pflege, Gesundheit, Futter und Unterkunft.

 
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